Der Nutzen des WM-Sponsoring für Marken
Man kann nicht allgemein davon ausgehen, dass jeder Sponsoringeinsatz sich lohnt – auch bei einer Weltmeisterschaft. Dies zeigt auch eine Studie von SSI: die Investitionen bei der WM 2010 lohnten sich für manche Unternehmen sehr; für andere fast gar nicht. Wo Visa, McDonald und Hyundai größere Zuwächse an Bekanntheit erreichten, zahlte sich für Budweiser, MTN (Mobile Telephone Network) und Seara die Investition nicht durch einen Zuwachs im Bekanntheitsgrad aus.
Die Ergebnisse stammen aus zwei Studien der SSI. Eine wurde vor, die andere nach der Weltmeisterschaft im Jahre 2010 durchgeführt. Befragt wurden über 5000 Erwachsene aus aller Herren Länder. Erreicht wurden diese über die Befragungsplattform von SSI und über Webseiten, Social Media und mehr.
“Es ist deutlich, dass einige Firmen besser darin sind, ihre Sponsorentätigkeit, für den Aufbau von Bekanntheit und Wiedererkennung einzusetzen, als andere”, so Rene Bos, Geschäftsführer von SSI. Am besten scheint die Marke Coca-Cola ihre Sponsorentätigkeit für die Weltmeisterschaft zu vermarkten. So wurde Coca-Cola von den Befragten am häufigsten als Sponsor genannt. Am zweithäufigsten wurde Adidas als Sponsor erkannt. Beide Marken konnten allerdings durch die Weltmeisterschaft keine weitere Steigerung der Wiedererkennung erreichen. Ursache hierfür könnte der schon vor der Weltmeisterschaft bestehende, starke Konnex zwischen den Marken und dem sportlichen Ereignis sein.
Auch für 2014 ist ein großes Interesse der Firmen an einer Sponsorentätigkeit bei der Weltmeisterschaft zu erwarten, denn auch das Interesse der Menschen an der Weltmeisterschaft bleibt hoch.